Eine Schule Zwei Konzepte

Eine Schule Zwei Konzepte

Jedes Kind soll seinen Möglichkeiten entsprechend gefordert und gefördert werden und mit Freude in der Gemeinschaft lernen.
Als einzige Grundschule am Ort versteht sich unsere Schule als eine Schule für ALLE Kinder – ungeachtet ihrer Herkunft, Religion oder Begabungen und Handicaps. Weil jedoch ALLE KINDER so unterschiedlich in ihren Bedürfnissen, Lernhaltungen und Anlagen sind, ist eine an modernen Unterrichtsmethoden orientierte Pädagogik unerlässlich. Mit unseren beiden Konzepten versuchen wir, eine passende Schule für die individuelle Vielfalt ALLER KINDER zu gestalten.

Regel-Zweig

„Voneinander lernen, miteinander arbeiten, füreinander leben.“
(P. Peterson)

Die Kinder lernen in reinen Jahrgangs-Klassen nach den gültigen Richtlinien und Lehrplänen für die Grundschule.

Der Unterrichtsvormittag beginnt mit der täglichen Lernzeit bei der Klassenlehrerin.
In den Fächern Mathematik und Englisch liegt ein einheitliches Unterrichtswerk zugrunde. Im Fach Deutsch können verschiedene Wege durch die Lehrkraft gewählt werden (Fibel, Eigenfibel, Sprachbuch, Lesebuch).

Das Lernen umfasst:

  • Lehrergesteuerten und angeleiteten Unterricht
  • schrittweise Hinführung zum selbstgesteuerten Lernen mit unterschiedlichen Methoden
  • Phasen des selbstgesteuerten Lernens und Arbeitens, angeleitet und unterstützt (u. a. Freiarbeit und Wochenplanarbeit)

Das Kind erlangt in jedem Jahrgang die erforderlichen Kompetenzen.

Montessori-Zweig

„Hilf mir, es selbst zu tun!“
(Maria Montessori)

Die Kinder lernen in vier altersgemischten Klassen nach der Pädagogik Maria Montessoris. Hier unterrichten ebenfalls Grundschullehrerinnen mit Montessori-Diplom. In den jahrgangsübergreifenden Familienklassen lernen die Kinder aus den Jahrgangsstufen 1 bis 4 nach den gültigen Richtlinien und Lehrplänen für die Grundschule.

Der Unterrichtsvormittag beginnt täglich in den vier altersgemischten Familienklassen mit der Freiarbeit. Grundlage ist das speziell hierfür entwickelte Montessori-Material.
Der Arbeitsplatz, die Arbeitsmaterialien und der gesamte Klassenraum werden so hergerichtet, dass „Freie Wahl der Arbeit“ ermöglicht und gefördert wird. Das Kind wird schrittweise an seine Eigenverantwortlichkeit herangeführt und muss auch Pflichtarbeiten erledigen. Es entscheidet auf Grundlage des vorgegebenen Lehrplans gemeinsam mit seiner Lehrerin, in welchem Lernbereich es arbeiten möchte.

Im Epochen-Unterricht wird über einen längeren Zeitraum ein Thema schwerpunktmäßig erarbeitet. Je nach Thema findet die Epoche im Jahrgang oder in der Familienklasse statt.

Zudem kommen die Kinder täglich auch in ihren Jahrgangsklassen zusammen, um dort jahrgangsspezifische Lerninhalte zu erarbeiten, z. B. das kleine Einmaleins im 2. Jahrgang.
Auch der Fachunterricht (Englisch, Sport, religiöse Erziehung) wird in der jeweiligen Jahrgangsgruppe unterrichtet.

Das Kind erlangt in jedem Jahrgang die erforderlichen Kompetenzen.

GEMEINSAM leben, lernen und arbeiten wir unter einem Dach unter dem Leitgedanken:
Wir möchten alle Kinder annehmen mit ihrer eigenen Geschichte,
ihre Lernfreude erhalten, den Leistungswillen stärken,
ihnen individuelle Lernfortschritte ermöglichen,
sie zu lebenstüchtigen, zufriedenen, „starken“ Kindern erziehen.