Wenn eine ganze Schulklasse unsichtbar wird – Viertklässler erleben den Toten Winkel hautnah

Wenn eine ganze Schulklasse unsichtbar wird – Viertklässler erleben den Toten Winkel hautnah

Ein eindrucksvolles Erlebnis erwartete die Schülerinnen und Schüler der fünf vierten Klassen der Kardinal-von-Galen-Schule in Sendenhorst: Im Rahmen des bundesweiten Präventionsprojekts „Raus aus dem Toten Winkel“ besuchten Vertreter des Round Table Warendorf die Schule und sensibilisierten die Kinder für die Gefahren des Straßenverkehrs.

Gerade in Sendenhorst, wo täglich zahlreiche Lkw die Hauptstraße passieren, ist das Thema von besonderer Bedeutung. Mit einem großen Lkw auf dem Schulgelände konnten die Kinder selbst erleben, wie groß die Bereiche rund um ein Fahrzeug sind, die für den Fahrer trotz Spiegeln nicht einsehbar sind. Der größte Aha-Moment entstand, als die Kinder erfuhren, wie viele Personen gleichzeitig im toten Winkel eines Lkw stehen können, ohne vom Fahrer gesehen zu werden. Ebenso überraschend war die Erkenntnis, wie viele Schritte man vor einem Lkw stehen muss, um überhaupt sichtbar zu sein.

Ein besonderes Highlight war für jedes Kind die Möglichkeit, selbst auf dem Fahrersitz Platz zu nehmen. Aus dieser Perspektive wurde schnell deutlich, wie eingeschränkt die Sicht aus dem Führerhaus tatsächlich ist. Das Projekt machte die Gefahr des toten Winkels mit allen Sinnen erlebbar und hinterließ bei den Kindern einen nachhaltigen Eindruck.

Organisiert wurde der Projekttag durch Christian Pyka und Timo Bangrazi vom Round Table Warendorf. Seit vielen Jahren engagiert sich der Round Table mit diesem wichtigen Projekt an der Kardinal-von-Galen-Schule und leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Verkehrserziehung und Unfallprävention.

Die Schulgemeinschaft bedankt sich herzlich bei Christian Pyka, Timo Bangrazi und dem Round Table Warendorf für ihren langjährigen Einsatz und die Möglichkeit, dieses wichtige Thema für die Kinder so anschaulich und nachhaltig erfahrbar zu machen.