Montessori-Zweig: Konzept der KvG

 

1.   Prinzipien der Montessori-Pädagogik

·         freie Wahl der Arbeit

·         Vorbereitete Umgebung

·         Veränderte Lehrerrolle

·         Soziale Erziehung

·         Altersmischung

 

2.   Die Altersmischung als ein Hauptprinzip Montessoris:

„Es ist selbstverständlich verschieden zu sein.“

a)    erzieherische Vorteile

·         gegenseitiges Helfen è Wachstum des Selbstbewusstseins

·         Kooperation und Rücksichtnahme (Erziehung zur Toleranz)

·         leichte Integration neuer Kinder (Stabilität der Gruppe)

·         Wiederholung/Überspringen einer Klasse ist hinfällig

·         leichtere Inklusion und Integration

 

b)    methodische Vorteile

·         Kinder bieten anderen Kindern Lernanregungen

·         kein Konkurrenzdenken

·         Arbeitstechniken (z.B. Referate erstellen), Regeln und Rituale werden automatisch weitergegeben

·         jedes Kind ist einmal in jeder Rolle (kleinster, mittlerer, größter)

 

 

3.   Das Konzept

a)           Das Kind mit all seinen Fähigkeiten als Ausgangsposition

b)          Verschiedene Lernfelder, die im Laufe der Grundschulzeit

durchlaufen werden:

 

   Freiarbeit

  • Mathe, Deutsch, Sachunterricht
  • Selbsttätiges, eigenverantwortliches Lernen
  • interessengeleitet (freie Wahl)
  • intrinsisch motiviert
  • individuell
  • verantwortliches Handeln
  • lernen mit allen Sinnen
  • handlungsorientiert
  • kooperative Lernformen
  • jahrgangsgemischt in der Familienklasse mit Lernbegleiterin als Bezugsperson

 

   Epoche

  • projektartiges Lernen
  • zum Erwerb fachlicher, sozialer und methodischer Kompetenzen in den Fächern Sachunterricht, Musik und Kunst, aber auch Deutsch und Mathe
  • ganzheitliches Lernen (musisch-künstlerisch-kreativ und kognitiv)
  • Weiterführung der Jahrgangsmischung, um positiven Effekt der Altersmischung zu nutzen und soziales Lernen weiterhin zu fördern

 

   Jahrgangsgebundener Unterricht

  • für die Fächer Englisch, Sport, Religion und Förderunterricht
  • weitere Lernsituation schaffen
  • Vorbereitung auf Weiterführende Schule
  • frontale Unterrichtsphasen, teilweise durch Fächer vorgegeben
  • zur Erleichterung der Organisation innerhalb bestehender Strukturen der KvG-Schule

 

c)Gemeinschaft – Die soziale Gruppe als Vorbereitung auf die

Gesellschaft

 

 

4.   Beispiel eines Stundenplans:

 

Klasse 4, 26 Std.

Zeit

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

7.45 Uhr – 8.10 Uhr

Offener Anfang

8.10 Uhr – 9.45 Uhr

 

Freiarbeit

 

 

9.45 Uhr – 10.05 Uhr

Hofpause

10.05 Uhr – 10.15 Uhr

Gemeinsames Frühstück

10.15 Uhr – 11.50 Uhr

 

Religös.Erz.

 

Sport

 

 

Epoche

 

11.50 Uhr – 12.05 Uhr

Hofpause

12.05 Uhr – 12.50 Uhr

 

Fö M/D

 

Fö M/D

 

 

Fö M/D

 

12.50 Uhr – 13.25 Uhr

 

Englisch

Sport

 

Englisch

  

5. Vorstellung des Konzepts des Epochenunterrichts:

  • Eine Epoche ist an einem (meistens Sach-) Thema orientiert (z.B. Licht und Schatten, Schmetterlinge, Mozart, Frühling)
  • in der Familienklasse
  • Erstreckt sich über einen längeren Zeitraum (ca. zwischen 2 und 6 Wochen)
  • Findet 3x/Woche statt
  • Intensive Beschäftigung mit einem Themaà in die Tiefe lernen
  • Wenn möglich, passende Unterrichtsgänge zu den Themen

 

6. Dokumentation und Leistungsbeurteilung:

  • Beobachtung

o   Mündliche Mitarbeit

o   Arbeitsverhalten

 

  • Handlungsprodukt

o   Mindmap

o   Plakat

o   Vortrag

o   Epochenhefte

o   Steckbrief


 

 

 

 

 

 

 

 

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